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Eine Geschichte voller Tradition
und Handwerkskunst

Jede Geschichte beginnt einmal klein und unscheinbar. Unsere begann 1984 im beschaulichen Hemfurth am Edersee in Nordhessen. Dort entwickelte Wolfgang Bänfer in seiner Garage mit viel handwerklichem Einsatz die ersten Turn- und Fallschutzmatten und die ersten Ideen, die den Grundstein für ein Unternehmen gelegt haben, die bis heute für Qualität und Sicherheit im Sport stehen.

1984 | Wolfgang Bänfer und die Entstehung der Bänfer GmbH

Mit der Eintragung der Bänfer Sportmatten GmbH als Familienunternehmen wurde aus Wolfgangs Vision Realität. Zwar war damals noch nicht absehbar, welche Entwicklung das Unternehmen einmal nehmen würde, doch es stand von Beginn an fest. Der Anspruch, Sportlerinnen und Sportlern verlässliche, sichere und hochwertige Produkte zu bieten, insbesondere im Turnsport. Der Grundstein war gelegt.

1985 | Entwicklung der ersten Produkte

In den ersten Jahren wurde viel ausprobiert, getestet und verbessert. Die ersten Turnmatten entstanden in Handarbeit in der Garage und wurden anschließend selbst vertrieben. Qualität, Funktion und Sicherheit standen dabei von Anfang an im Mittelpunkt.

Erste Produktionshalle in Bad Wildungen 1986

Andre Friderritzi mit unserem dritten Lastkraftwagen

1986 | Der Umzug nach Bad Wildungen

Mit wachsender Nachfrage stieß die heimische Garage schnell an ihre Grenzen. 1986 folgte der Umzug in eine größere Produktionshalle nahe Hemfurth, nach Bad Wildungen. Dieser Standort ist bis heute der Sitz der Bänfer Sportmanufaktur und bildet das Herzstück der Fertigung unserer Turngeräte und Matten.

1987 | Ausbau der Schlosserei

Um die Geräte- und Konstruktionstechnik weiterzuentwickeln und mehr Möglichkeiten in der Fertigung zu haben, wurde 1987 eine zusätzliche Produktionshalle für die Schlosserei errichtet.

1988 | Erweiterung der Produktion und erste Wettkämpfe

Anschließend wurde die Produktionshalle erweitert und die Kleberei ausgebaut.
In diesem Jahr kamen Bänfer-Turnmatten und Weichböden erstmals bei Wettkämpfen und Veranstaltungen zum Einsatz und bewährten sich unter realen Bedingungen. Ein wichtiger Schritt für Erkenntnisse direkt aus der Praxis und die weitere Entwicklung unserer Produkte.

1990 | Büroanbau und erste FIG-Diplome

Das Büro war noch am alten Standort in Hemfurth und mit dem Büroanbau an die Produktionshallen im Jahr 1990 wurden Verwaltung und Organisation auch nach Bad Wildungen versetzt und Betriebsprozesse optimiert. Im selben Jahr erhielt Bänfer die ersten FIG-Diplome für Niedersprungmatten. Ein bedeutender Meilenstein und eine Bestätigung des hohen Qualitätsanspruchs.

Bänfer Hochsprungmatte beim Stabhochsprung im Gerry Weber Stadion

1993 | Aufbau der Turngeräte-Produktion

1993 wurde die Turngeräte-Produktion eingeführt. Damit erweiterte und komplettierte thematisch Bänfer sein Produktsortiment. Ein weiterer Schritt hin zum ganzheitlichen Produktportfolio für den Turnsport wurde geschaffen.

1993 | Erweiterung der Näherei

Im gleichen Jahr wurde auch die Näherei erheblich erweitert, um der steigenden Nachfrage nachzukommen. Die Konfektionierung und Fertigung im eigenen Haus ermöglicht bis heute eine sehr hohe Flexibilität und präzise Verarbeitung bis ins kleinste Detail mit Manufaktur Charakter.

1995 | Weiterer Büroanbau

Mit dem Wachstum des Unternehmens wuchsen auch die organisatorischen und verwalterischen Anforderungen. Ein weiterer Büroanbau musste her und schuf Raum für Planung, Entwicklung und den Vertrieb.

1996 | Einführung des Mehrlagen-Cutters

Die Anschaffung eines Mehrlagen-Cutters erleichterte die Arbeit dem Zuschnitt erheblich,
beschleunigte die Produktionsprozesse, die Fertigung wurde effizienter und die Wiederholgenauigkeit der Bauteile erheblich verbessert.

1997 | Neue Lager- und Versandhalle

Unsere alte Lagerhalle kam an ihre Kapazitätsgrenzen und der Neubau einer Lager- und Versandhalle direkt am Gebäudekomplex angeschlossen, optimierte die Logistik und den Workflow deutlich. So konnten Betriebsabläufe deutlich verkürzt werden und die Be- und Entladung konnte direkt auf dem Betriebshof stattfinden.

Messestand mit Pauschenpferd.

1997-2000 | Andreas Wecker

In diesem Zeitraum unterstützte Bänfer den Spitzensport im Turnen durch das Sponsoring von Andreas Wecker, dem erfolgreichsten Turner der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die enge Zusammenarbeit mit einem Athleten auf internationalem Spitzenniveau stärkte die Expertise und trug dazu bei, den hohen Qualitätsanspruch in der Produktentwicklung weiter zu festigen. 

1997-2000 | Sponsoring Jan Peter Nikiferov

Ebenfalls in den Jahren 1997 bis 2000 unterstützte Bänfer den Spitzensportler im Kunstturnen Jan Peter Nikiferow.

v.l. Jörn Bänfer, Andre Friderritzi, Wolfgang Bänfer, Jan-Peter Nikiferow und Andreas Wecker

1988-1999 | Engagement im Spitzensport mit Nicole Humbert

Parallel dazu war Bänfer von 1998 bis 1999 Sponsor der Stabhochspringerin Nicole Humbert. Die Zusammenarbeit stärkte die Nähe zur Leichtathletik und die Erfahrungen flossen insbesondere in die Weiterentwicklung der Produktportfolios und spezialisierter Trainings- und Wettkampflösungen ein.

Nicole Humbert

1999 | Edita-Schaufler-Kollektion

Mit der Kooperation und Einführung der Edita-Schaufler-Kollektion erweiterte Bänfer sein Angebot im Bereich der Rhythmischen Sportgymnastik.

2000 | Große Lager- und Versandhalle

Die Nachfrage nach unseren Produkten wurde stetig größer und Bänfer wuchs weiter. Zum Jahrtausendwechsel wurde eine weitere große Lager- und Versandhalle an den Gebäudekomplex angeschlossen. Die neue Halle schuf zusätzliche Kapazitäten für Material, Produkte und das wachsende Projektgeschäft.

Siegerehrung

2003-2006 | Partnerschaft mit Fabian Hambüchen

Von 2003 bis 2006 begleitete Bänfer den Kunstturner Fabian Hambüchen als Sponsor. Die Zusammenarbeit mit einem der erfolgreichsten deutschen Spitzensportler und seine Erfahrungen trugen ebenfalls dazu bei, Materialien und Geräte weiter an die Anforderungen des Leistungssports anzupassen und zu optimieren.

2005 | Hochfrequenz Schweißtechnik

Die Investition in eine moderne Forsstrøm Hochfrequenz-Schweißanlage markierte einen technologischen Fortschritt in der Fertigung unserer Produkte. Im Vergleich zur bisherigen manuellen Verarbeitung konnten gleichmäßigere und langlebigere Verbindungen erzielt werden.

2007 | Weitere Lagererweiterung

Die Bänfer Qualität wurde immer mehr Wertgeschätzt und die Produkte immer beliebter. Mit dem Neubau einer weiteren Lagerhalle wurden die Kapazitäten, Strukturen und Abläufe nochmals verbessert.

2007-2008 | Sponsoring Philipp Boy

In den Jahren 2007 bis 2008 unterstützte Bänfer den Kunstturner Philipp Boy, der in diesem Zeitraum u.a. bei den deutschen Turnmeisterschaften und den Olympischen Spielen in Peking teilnahm. Auch diese Partnerschaft stand für die enge Verbundenheit mit dem deutschen Spitzenturnen und unseren Anspruch, den kontinuierlichen Austausch zwischen Sportpraxis und Produktentwicklung zu optimieren, für mehr Sicherheit im Leistungssport.

2009-heute | Langjährige Partnerschaft mit Eli Seitz

Seit 2009 begleitet Bänfer die erfolgreiche Ausnahme-Kunstturnerin Eli Seitz als Sponsor und verbindet eine tiefe Freundschaft. Die langfristige Zusammenarbeit seit Jahrzehnten steht für Vertrauen und nachhaltige Förderung des Leistungssports und der Sportjugend, wie Vorträgen und Veranstaltungen, bei denen uns Eli Seitz unterstützt hat u.a. mit dem SV Suppingen. Impulse aus Training aus Eli’s Erfahrungen im Wettkampf fließen bis heute in die Weiterentwicklung unserer Produkte ein.

2011 | Neuer Einlagen-Cutter

Ein neuer Digital-Einlagen-Cutter der Firma Zünd ermöglichte erstmalig die Verarbeitung größerer Rollenbreiten sowie die Möglichkeit zur direkten Beschriftung der Materialien. Ein Vorteil für effizientere und Produktionsschritte und ein verbessertes Qualitätsmanagement.

2012 | Neue Produktionshalle für die Schreinerei

Bedingt durch die höhere Nachfrage unserer Turngeräte, wurde eine neue Produktionshalle für die Schreinerei errichtet und ermöglichte neue Produktionsprozesse und verbesserte die Fertigung im Holz- und Plattenbereich erheblich. Sonderlösungen und Eigenkonstruktionen konnten nun noch besser und effizienter umgesetzt werden.

2017-2018 | Sponsoring Nick Klessing

In den Jahren 2017 bis 2018 unterstützte Bänfer den Kunstturner Nick Klessing. Die Partnerschaft setzte den Fokus erneut auf die Unterstützung der Nachwuchses im Spitzenturnen und die Möglichkeit, weiter durch Erfahrungen und den direkten Austausch sichere und qualitativ hochwertige Produkte herzustellen. Hier setzte Nick bedingt durch verschiedene Verletzungen vorerst aus.

2018 | Neue Schlosserei-Halle

Um die Geräte- und Konstruktionstechnik weiter zu optimieren und der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde eine komplett neue und modernisierte Schlosserei-Halle an den bestehenden Gebäudekomplex angebaut und mit der direkten Anbindung an die Versandhalle wurden Fertigung und Logistik enger miteinander verzahnt. Das erhöht die Flexibilität und Beladung der Transportfahrzeuge.

2019 | Umbau und Erweiterung von Büro und Produktion

In diesem Jahr wurden die Büro- und Produktionsflächen umfassend erweitert und modernisiert, wie zum Beispiel ein neuer und größerer Hochfrequenzscheiß-Bereich, ein Großraumbüro und ein Besprechungsraum. Der Umbau verbesserte die Zusammenarbeit, Planung und Fertigung deutlich.

2019 | Zweite Hochfrequenz Schweißanlage

Durch die Anschaffung einer zweiten Hochfrequenz Schweißanlage konnten Kapazitäten erweitert und Produktionsabläufe noch besser aufeinander abgestimmt werden.

2023 | Vollautomatisches Rollenlager

Mit dem Erwerb eines modernen und vollautomatischen Rollenlagers wurde die Materiallogistik auf ein komplett neues Niveau gehoben. Zum einen die Entlastung der Mitarbeiter und die Versorgung des Zünd-Cutters und die Lagerorganisation wurden miteinander verbunden und deutlich effizienter.

2023-2024 | Erneute Zusammenarbeit mit Nick Klessing

Ab 2023 wurde die Zusammenarbeit mit Nick Klessing fortgeführt. Die erneute Partnerschaft zeigt die langfristige Ausrichtung und die enge Verbundenheit von Bänfer mit Sportlern und dem Leistungssport.

2024 | Neuer Zünd-Cutter in 3-Meter-Breite

Der Erwerb eines neuen Einlagen-Cutters der Firma Zünd mit 3 Metern Arbeitsbreite ermöglichte erstmals die Verarbeitung großformatiger Materialien und eröffnete neue Möglichkeiten in der Produktentwicklung und Fertigung.

Aktuelles Betiebsgelände und Firmenbegäude nach Umbau

Heute | Bänfer Sportmanufaktur

Heute steht die Bänfer Sportmanufaktur für handwerkliche Wertarbeit in Manufaktur-Qualität, eigene Entwicklung und Fertigung am Standort Deutschland sowie jahrzehntelange Erfahrung im Breiten- und Spitzensport.

Was 1984 in einer kleinen Garage in Nordhessen begann, hat sich über Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und mit dem Generationenwechsel übernahm Jörn Bänfer die Verantwortung für das Unternehmen und führte es im Sinne der gewachsenen Werte und des Qualitätsanspruchs weiter, zugleich natürlich mit dem Blick nach vorn und neuen technologischen Impulsen.

Bis heute ist die Bänfer Sportmanufaktur geprägt von hoher Handwerkskunst, technischem Know-how und einer engen, gewachsenen Verbindung zum Breiten- und Leistungssport. Der Anspruch bleibt dabei seit jeher unverändert. Qualitativ hochwertige Produkte, maximale Sicherheit und verlässliche Lösungen für Sportlerinnen und Sportler.

 

Unternehmensgeschichte